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Das katholische Domkapitel zu Hamburg von den Anfängen bis zur Reformation und seine Wiedererrichtung 1996

Eine kanonistische Untersuchung

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Jürgen Wätjer

Im Februar 1996 wurde im Rahmen der Gründung des Erzbistums Hamburg ein neues Metropolitankapitel errichtet. Da bis ins 16. Jahrhundert hinein in der Hansestadt bereits ein katholisches Kathedralkapitel bestanden hat, dessen Wurzeln bis zum heiligen Ansgar zurückreichen, spricht der Verfasser hier von einer Wiedererrichtung.
Die Arbeit nimmt kanonistische Aspekte der inneren und äußeren Verfassungsstruktur des mittelalterlichen und neuen Domkapitels in den Blick. Dabei stehen Fragen nach der Ämterstruktur, den Korporationsrechten sowie den Rechtsbeziehungen zu geistlichen und weltlichen Herrschaftsträgern im Vordergrund. Die Einordnung des wiedererrichteten Kathedralkapitels in die Normen des allgemeinen und speziellen Kirchenrechts mit einigen besonderen Regelungen rundet diese Untersuchung ab.
Aus dem Inhalt: Die innere Verfassung des Hamburger Domkapitels – Seine Stellung im mittelalterlichen Erzbistum Hamburg-Bremen – Die Umwandlung in ein evangelisches Domstift – Die Rechtsbeziehungen zu Herrschaftsträgern und Institutionen – Das Metropolitankapitel im neuen Erzbistum Hamburg.