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Globale Gefährdung pflanzengenetischer Ressourcen

Perspektiven aus Sicht der Ökologischen Ökonomie

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Matthias Krämer

Die Darstellung und Analyse der Impulse, die von der Ökologischen Ökonomie für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für die Ernährung und Landwirtschaft (PGRFA) ausgehen, sind die Hauptziele dieser Arbeit. Die Ökologische Ökonomie ist durch einen interdisziplinären systemischen Theorieansatz gekennzeichnet, der die biophysikalischen Grenzen der Wirtschaft anerkennt und explizit normative Aussagen herausstellt. Dieser systemische Ansatz der Ökologischen Ökonomie erfordert eine ganzheitliche Betrachtung der globalen Gefährdung von PGRFA. Konkret bedeutet dies, daß PGRFA stets in Beziehung zu ihrer Verwendung betrachtet werden müssen. Ihr Erhalt und ihre nachhaltige Nutzung wird nicht als Selbstzweck erörtert, sondern in den weiteren Zusammenhang einer nachhaltigen Landbewirtschaftung gerückt. Diese stellt gleichfalls das System dar, in das PGRFA eingebettet sind.
Aus dem Inhalt: Internationale rechtliche Abkommen zum Schutz und zur Nutzung der Agrobiodiversität – Bausteine einer Ökologischen Ökonomie – Systemanalyse und institutioneller Wandel – Interdisziplinärer Forschungsansatz.