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Die innere Freiheit

Das jüdische Element bei Viktor E. Frankl

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Risto Nurmela

Viktor E. Frankl (1905-1997) war der Begründer der Logotherapie, der sogenannten dritten Wiener Richtung der Psychotherapie. Zentral im Franklschen Denken ist die Idee, daß der Mensch den Sinn seines Lebens erkennen muß. Frankl war ein Überlebender des Holocaust und sagte, seine Theorien seien in den Konzentrationslagern getestet worden. Da er Jude war und sich mit Fragen auseinandersetzte, die eng mit Religion verbunden sind, erhebt sich die Frage, ob und wieweit sein Gedankengebäude als ein Beispiel für jüdisches Denken anzusehen ist. Obwohl er auch von Philosophen wie Martin Heidegger und Max Scheler beeinflußt war, sind viele seiner Ideen im Judentum verankert. Er zitiert in seinen Büchern häufig das Alte Testament und legt es oft geradezu wie ein Rabbiner aus.
Aus dem Inhalt: Frankl und der Holocaust – Das Menschenbild Frankls – Frankl und der Gottesglaube.