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Italienische Aufklärungsliteratur im Zeichen europäischer Beziehungen

Beiträge zu Parini, Alfieri und Da Ponte

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Erika Kanduth

Diese Studien sind das Ergebnis eines Seminars, das aus Anlaß der Wiederkehr des 200. Todestages von Giuseppe Parini bzw. des 250. Geburtsjahres von Vittorio Alfieri und Lorenzo Da Ponte an der Universität Wien stattgefunden hat. In den Beiträgen werden weitreichende Aspekte des Werkes und der europäischen Kulturbeziehungen der drei in der Aufklärung verankerten, in ihrer sozialen Zugehörigkeit und auf ihren Lebensbahnen sehr unterschiedlichen Autoren behandelt. Je nach ihren Interessensschwerpunkten verfolgen die einzelnen Mitgestalter des Bandes teils auf vertrauten Wegen der Forschung, teils mit neuen Erkenntnissen aus Textanalysen die Spuren der autobiographischen Darstellung, des Reiseberichts, der Librettistik und des Ideen- und Formenbereiches der vom Geist der Vorrevolution und ihrer Wandlungen bestimmten Zeitgenossen. In einem größeren hier erstellten Zusammenhang weist die Wirkungsgeschichte der drei Persönlichkeiten in das italienische Risorgimento und den Aufbruch zum Nationalismus des 19. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Alfred Noe: Die italienische Version der Aufklärungsliteratur und ihre Wahrnehmung im deutschen Sprachraum – Elvio Guagnini: L'utile e il lusinghevol canto. Il Giorno di Giuseppe Parini nella tradizione satirica e didattica – Erika Kanduth: Giuseppe Parini in der österreichischen Lombardei – Arnaldo Di Benedetto: Vittorio Alfieri tra Parini e Goethe (e oltre) – Siegfried Loewe: Alfieri und Frankreich – Sylvia Schreiber: Alfieri viaggiatore – Monika Pauer: Da Pontes Memorie - Libretto eines Lebens – Elisabeth Theresia Hilscher: Giuseppe Parini und Lorenzo Da Ponte als Librettisten von Wolfgang Amadeus Mozart – Gualtiero Boaglio: Pianificare il passato. Un paradosso del Settecento italiano?