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Kritik und Melancholie im Werk Max Frischs

Zur Entwicklung einer für die Schweizer Literatur typischen Dichotomie

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Bettina Jaques-Bosch

Ein typisches Merkmal der Schweizer Literatur ist seit jeher die Auseinandersetzung des Schriftstellers mit seiner politischen Verantwortung. Am Beispiel vom Werk Max Frischs wird gezeigt, wie sich ein solches Engagement im Lauf der Zeit verändern kann: Die bewusste Identifikation mit der Heimat schlägt um in ein kritisches In-Frage-Stellen der Schweiz und verwandelt sich schliesslich durch die wiederholte Erfahrung der Wirkungslosigkeit in ein melancholisches, scheinbares Desinteresse.
Aus dem Inhalt: U.a. Forschungslage - Der Intellektuelle zwischen Kritik und Melancholie - Zum Standort Frischs in der Zeit des Nationalsozialismus - Bewältigung und Aufbruch - Altern und Resignation - Die Sehnsucht nach dem Augenblick.