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Das Selbstverständnis von Germanistikstudium und Deutschunterricht im frankophonen Afrika

Vom kolonialen Unterrichtsfach zu eigenständigen Deutschlandstudien und zum praxisbezogenen Lernen

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El Hadj Ibrahima Diop

In diesem Buch beschäftigt sich der Autor mit dem Umdenkungsprozeß, der in der afrikanischen Germanistik stattfindet. Auf diesem Kontinent kann die Germanistik sich nicht an dem orientieren, was in der Vergangenheit stattgefunden hat. Die Überlegungen in dieser Arbeit sind profunde Auseinandersetzungen mit wichtigen Fragen, die Vertreter der «interkulturellen Germanistik», des DaF, der «Fremdheitsforschung» und der «Auslandsgermanistik» im In- und Ausland in den letzten Jahren gestellt haben. Die Schlußfolgerungen des Autors erweitern den Horizont des Faches und dokumentieren den Standpunkt eines Germanisten, der stärker den Blick auf den afrikanischen Kontinent richtet, ohne dabei die weltweite «Globalisierung» des kulturellen Dialogs zu verlieren.
Aus dem Inhalt: Die französische Bildungspolitik vor und nach der Unabhängigkeit der frankophonen Länder Afrikas – Zur französischen Rezeption der deutschen Kultur im Deutschunterricht und im Germanistikstudium – Frankophonie und Rezeption deutscher Kultur im afrikanischen Kontext – Zum Germanistikstudium im frankophonen Afrika – Zur Identität des Deutschunterrichts und des Germanistikstudiums im frankophonen Afrika.