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Subjektpositionierung in Erzählungen

Versuch einer kognitiv-funktionalen Erklärung anhand mündlicher narrativer Texte des Spanischen

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Alicia A. González de Sarralde

Vor dem Hintergrund der Betrachtung des Erzähltextes als Resultat eines kognitiven Prozesses werden folgende Fragen aufgegriffen: – An welchen Stellen der Erzählung entsteht eine «Konkurrenzsituation» zwischen den Abfolgen Subjekt-Verb und Verb-Subjekt? – Warum wird in einem bestimmten Kontext von eventuell mehreren möglichen Abfolgen eine bestimmte Abfolge gewählt? – Welche Entscheidungen zum Erzählungsaufbau sind an die Wahl der Abfolge Subjekt-Verb oder Verb-Subjekt gekoppelt?
Als Analyserahmen dient der Ansatz der Quaestio (v. Stutterheim/Klein). Die zu analysierenden Daten sind mündliche Erzählungen auf Spanisch, die unter kontrollierten Erhebungsbedingungen entstanden sind. Ein differenziertes Bild der Textfunktionalität der Abfolgen Subjekt-Verb und Verb-Subjekt stellt das Ergebnis der Analyse dar.
Aus dem Inhalt: Subjektposition in mündlichen Erzählungen – Der Ansatz der Quaestio – Das Thetisch-Kategorisch-Modell – Organisationsprinzipien in Erzählungen – Haupt- vs. Nebenstruktur – Kognition.