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Die positive Generalprävention und das Strafverfahren

Eine systemtheoretische Betrachtung

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Jörn Hauschild

Die positive Generalprävention hat in einer auf breiter Ebene geführten Diskussion an Popularität gewonnen. Die Strafe avanciert dabei vielfach zum Hoffnungsträger für die Lösung gesellschaftlicher Probleme. Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Grundlagen der positiven Generalprävention auf der Basis der Systemtheorie. Dabei wird die Funktion von Strafe vor dem Hintergrund des Rechts als funktional differenziertes Teilsystem der Gesellschaft nach den gesellschaftstheoretischen Modellen von Niklas Luhmann und Günther Jakobs analysiert. Im weiteren erfolgt die Darstellung und Kritik der herkömmlichen Ziele des Strafverfahrens. Schließlich untersucht der Autor, welche Funktion dem Strafverfahren im Hinblick auf die präventive Wirkung von Strafe zukommt.
Aus dem Inhalt: Der Begriff der Strafe – Die positive Generalprävention im Rahmen der Straftheorien – Die Systemtheorie und das Recht der Gesellschaft – Das Recht der Gesellschaft nach dem Konzept von Günther Jakobs – Die Enttäuschung normativer Erwartungen als strafrechtlich relevanter Konflikt – Die Funktion der Strafe – Darstellung und Kritik der herkömmlichen Ziele des Strafverfahrens – Das Strafverfahren und die positive Generalprävention – Die Funktion der Öffentlichkeit.