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Der GmbH-Geschäftsführer zwischen Arbeits- und Gesellschaftsrecht

Im Blickpunkt: Zuständigkeit der Arbeitsgerichte

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Jürgen Kitzinger

Bei der Untersuchung der Rechtsstellung des GmbH-Geschäftsführers ergeben sich vielfältige juristische Probleme. Diese resultieren vor allem aus seiner Position zwischen Arbeits- und Gesellschaftsrecht. Die Schwerpunkte dieser Arbeit liegen auf der prozessualen Seite des Problemkomplexes. Hauptthematik ist die Zuständigkeit der Arbeitsgerichte bei Klagen eines GmbH-Geschäftsführers gegen die von ihm vertretene GmbH.
Dazu wird im ersten Teil der Anwendungsbereich von § 5 I 3 ArbGG bestimmt. Der zweite Teil setzt sich mit der Problematik auseinander, welche Tatsachengrundlage der Rechtswegentscheidung zugrundezulegen ist.
Aus dem Inhalt: Auslegung und Anwendungsbereich von § 5 I 3 ArbGG – Grenzfälle, insbesondere Rechtsfigur des ruhenden Arbeitsverhältnisses und Fälle der Drittanstellung des Geschäftsführers – Bedeutung des KSchG – Einschätzung der Rechtsprechung des BAG – Lösung durch vertragliche Abreden und Gerichtsstandsvereinbarungen – Problematik der Tatsachengrundlage bei Prüfung der Rechtswegzuständigkeit – Problematik der doppeltrelevanten Tatsachen – Der Meinungsstreit über die Tatsachengrundlage, insbesondere Schlüssigkeits- und Beweiserhebungstheorie – Die neue Fallgruppenrechtsprechung des 5. Senats des BAG – Erfolgsaussichten von Klagen eines GmbH-Geschäftsführers vor den Arbeitsgerichten.