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Die Beurteilung von Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaftsunternehmen im europäischen Kartellrecht

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Bong-Eui Lee

Bei der Sachverhaltsanalyse der Forschungs- und Entwicklungsunternehmen (F&E-GU) und deren Einordnung in die gesamte Kartellrechtsordnung findet ihre strukturändernde Dimension nur wenig Beachtung. Trotz der zunehmend pragmatischeren Betrachtungsweise der EG-Kommission bringen die symbiotischen Eigenschaften der F&E-GU und ihre Organisationsvielfalt viele begriffliche sowie rechtsdogmatische Probleme mit sich. Vor diesem Hintergrund erfolgt nach einer neuen Definition der F&E-GU und einer wirtschaftswissenschaftlichen Analyse derselben eine kritische Bestandsaufnahme der bisherigen Diskussion und Entscheidungspraxis der EG-Kommission. Die Arbeit schließt mit einem eigenen Lösungskonzept, das eine angemessene Handhabung von F&E-GU einerseits und eine Erhöhung der Rechtssicherheit andererseits ermöglicht.
Aus dem Inhalt: F&E-Gemeinschaftsunternehmen als Rechtsbegriff – Wettbewerblich symbiotischer Charakter von F&E-GU – Systematische Darstellung der kartellrechtlichen Schwerpunkte: Forschungs-, Technologie- und Innovationsmarkt – Rechtsstellung von F&E-GU und ihre Problematik im Rahmen des geltenden europäischen Kartellrechts – Reformvorschlag für F&E-GU im Interesse von Rechtssicherheit und Prozeßökonomie.