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Die Rechtsmittelbeschränkung des § 55 JGG

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Verena Schaumann

Die Arbeit beschäftigt sich mit der geschichtlichen Entwicklung der jugendstrafverfahrensrechtlichen Rechtsmittelbeschränkung unter Berücksichtigung der Rechtsmittelbeschränkungen des JGG von 1923 sowie des RJGG von 1943. Ferner wird die Erforderlichkeit des Bestehens der Rechtsmittelbeschränkung behandelt. Eingegangen wird auf die Argumente (wie zum Beispiel: Notwendigkeit der Beschleunigung von Jugendstrafverfahren zwecks Erhalts der notwendigen erzieherischen Wirkung der angeordneten Maßnahmen), die für die Einführung beziehungsweise Fortgeltung der Rechtsmittelbeschränkung erhoben werden. Im zweiten Teil der Arbeit wird unter Berücksichtigung der in der Rechtsprechung und Literatur vertretenen Ansichten auf die Voraussetzungen und den Anwendungsbereich der sachlichen (§ 55 I JGG) und der instanziellen (§ 55 II JGG) Rechtsmittelbeschränkung eingegangen, und es werden einzelne Änderungen vorgeschlagen.
Aus dem Inhalt: Instanzenzug im Jugendstrafverfahren – Überblick über die Entstehungsgeschichte der in § 55 JGG niedergelegten jugendstrafverfahrensrechtlichen Rechtsmittelbeschränkung – Legitimation der Rechtsmittelbeschränkung – Rechtsprechung und Literatur zur heutigen Regelung des § 55 JGG.