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Die Naturbeschreibungen in Wilhelm Heinses «Ardinghello und die glückseligen Inseln»

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Eun-Ju Lee

Die ästhetische Wahrnehmung und Darstellung von Natur ist – neben der Auseinandersetzung mit bildender Kunst – ein zentraler struktureller und funktionaler Bestandteil von Wilhelm Heinses Roman «Ardinghello». Die Untersuchung behandelt die spezifische Ausprägung einer ästhetischen Betrachtungsweise von Natur bei Heinse und beleuchtet zugleich ihren paradigmatischen Stellenwert im Kontext geistesgeschichtlicher, kulturhistorischer und ästhetischer Entwicklungen im 18. Jahrhundert. Entsprechend der zugleich textnahen und übergreifenden Fragestellungen ist die Studie so aufgebaut, daß sie von der immanenten Textanalyse zunehmend zu einer allgemeinen Reflexion über die Ästhetikkonzepte des 18. Jahrhunderts fortschreitet.
Aus dem Inhalt: Italienreise als Hinführung zum Naturgefühl – Ästhetische Wahrnehmungsakte der Naturerfahrungen: kontemplative, korresponsive und imaginative Akte – Motiv der Naturbeschreibung: dynamische, erhabene Natur – Funktionen der Naturbeschreibungen: epische, therapeutische, utopische Funktion – Natur- und Kunstverständnis im 18. Jahrhundert – Natur und Dichtung: Aufklärung, Sturm und Drang.