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Die Verbindlichkeitsbegründung der Bahā’ī-Ethik

Ihr theologischer Hintergrund im Schrifttum Bahā’u’llāhs unter besonderer Berücksichtigung des "Kitāb-i-Aqdas</I>

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Fiona Missaghian-Moghaddam

Das Bahā’ītum ist von der Wissenschaft bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Analysen zu Inhalt und Theologie dieser jungen Religion, die ihren Ursprung im Iran des 19. Jahrhunderts hat, finden sich derzeit kaum. Diese Arbeit ist ein Beitrag, die bestehende Lücke zu schließen. Sie ermittelt den theologischen Begründungszusammenhang der Verbindlichkeit der ethischen Prinzipien, die für einen Bahā’ī handlungsbestimmend wirken. Nach einer Bestimmung des Zwecks der Ethik in Philosophie und Religion folgt eine ausführliche Darstellung der Bahā’ī-Theologie (Gottesbild, Manifestationen Gottes, Bundestheologie und Menschenbild), auf deren Basis vier wesentliche Gründe zur Verbindlichkeit der Bahā’ī-Ethik ermittelt werden. Dabei werden unter anderem Fragen der Eschatologie und des Heilsegoismus vertieft.
Aus dem Inhalt: Kurze Geschichte des Bahā’ītums – Grundzüge der philosophischen und der religiösen Ethik – Bahā’ī-Theologie: Gottesbild, Manifestationen Gottes, Bundestheologie und Menschenbild – Zweck und Ziel der Bahā’ī-Ethik: Eschatologie – Inhalt und Wesen der Bahā’ī-Ethik – Verbindlichkeit der Bahā’ī-Ethik und ihre Begründung.