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Leasing als Investitions- und Finanzierungsinstrument im Krankenhausbereich der Bundesrepublik Deutschland

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Christian Sattlegger

Ziel dieser Arbeit ist es, mittels einer institutionenökonomischen Analyse die Theorie des Leasings zu erweitern und Erkenntnisse zur Anwendung in der investitions- und finanzierungswirtschaftlichen Praxis des Krankenhausbereichs zu gewinnen. Als Beurteilungsmaßstab dient dabei die Transaktionseffizienz als Minimierung der Transaktions- und Beschaffungs- bzw. Herstellkosten.
Es zeigt sich, daß Leasing als Bündel von Verträgen deutliche Vorteilhaftigkeitspotentiale bei der Bewältigung von Marktunvollkommenheiten entwickeln kann. Die Ergebnisse dieser Arbeit unterstreichen die Forderung nach einem Abbau bürokratischer Hürden und persönlicher Vorbehalte bei der Genehmigung von Leasingverträgen im Rahmen der staatlichen Krankenhausfinanzierung bzw. der individuellen Investitions- und Finanzierungsentscheidungen.
Aus dem Inhalt: Die besonderen Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung und deren Auswirkungen auf die Investitions- und Finanzierungsentscheidungen in Krankenhäusern aller Trägergruppen – Die grundlegenden Finanzierungsinstrumente des Krankenhausbereichs – Die Grundlagen des Finanzierungsinstrumentes Leasing – Systematik möglicher Finanzierungsalternativen – Empirische Erhebung – Überblick über die gängigen quantitativen und qualitativen Vorteilhaftigkeitsvergleiche zwischen Leasingverträgen und kreditfinanziertem Kauf – Das Institutionenwahlmodell – Die Beurteilung von Leasingfinanzierungen anhand konkreter Transaktionssituationen, getrennt nach Mobilien- und Immobilien-Leasing – Beispiele aus der Krankenhauspraxis.