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Postmoderne Erzählstrukturen und Interkulturalität in Sten Nadolnys Roman «Selim oder Die Gabe der Rede»

Interpretation – Kommentar – Materialien

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Dieter Hoffmann

Obwohl die Beschäftigung mit dem Thema «Fremdheit» derzeit «in» ist, gibt es – von der so genannten «Migrantenliteratur» einmal abgesehen – in der deutschen Literatur ausgesprochen wenige Werke, die dies für eine Thematisierung der Beziehungen zwischen Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländern nutzen. Eine Ausnahme stellt hier Sten Nadolnys Roman Selim oder Die Gabe der Rede dar. – Vor diesem Hintergrund versucht diese Interpretation des Romans, dessen Bezug zur aktuellen Multikulturalitätsdebatte zu klären. Von besonderem Interesse ist dabei auch die Frage, wie interkulturelle Vermittlungsprozesse hier mit postmodernen Erzählstrukturen verbunden werden. – Ausführliche Wort- und Sacherklärungen sowie ergänzende Materialien runden den Interpretationsband ab.
Aus dem Inhalt: Zentrale Themen des Romans – Der Zusammenhang von Rede, Erzählen, Wahrheit und Moral in dem Roman – Zur Erzähltheorie Sten Nadolnys – Die Debatte um Multikulturalität und die deutsche Literatur – Der Rekurs auf orientalische Erzähltraditionen und Gesprächskultur in dem Roman – Selim oder Die Gabe der Rede als postmoderner Roman.