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Qualifikationsfragen des Trust im Europäischen Zivilprozeßrecht

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Albrecht Conrad

Die Arbeit untersucht die Qualifikationsfragen, die sich bei der Anwendung des EuGVÜ auf Truststreitigkeiten stellen. Im Hintergrund der Arbeit stehen die theoretischen Probleme der autonomen Auslegung und des Gegenstandes der Qualifikation von Streitigkeiten. Aufbauend auf einer rechtsvergleichenden Analyse des Trustkollisionsrechts und der Strukturmerkmale des Trust werden kollisionsrechtliche Methoden und Lösungen für die Qualifikation von Streitigkeiten nutzbar gemacht. Das Ziel der Arbeit besteht darin, anhand des Trust zu untersuchen, ob und wie bei autonomer Auslegung eine einheitliche Anwendung des EuGVÜ erreicht werden kann. Dabei werden die Beschränkungen sichtbar, die sich daraus ergeben, daß das EuGVÜ nur eine Teil-Vereinheitlichung des europäischen Rechts darstellt.
Aus dem Inhalt: Der Trust im IPR der USA, Englands, Deutschlands, Frankreichs, der Schweiz und Italiens – Das Haager Trustübereinkommen – Die strukturellen Charakteristika des Trust und das IPR – Trusts und der Anwendungsbereich des EuGVÜ: Der Ausschluß des Erbrechts, der ehelichen Güterstände, des Konkursrechts und der sozialen Sicherheit – Trusts und die Zuständigkeitsvorschriften: Der dingliche Gerichtsstand, der Gerichtsstand für Truststreitigkeiten und der vertragliche Gerichtsstand.