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Die Ambitionen Österreich-Ungarns im Zeitalter des Hochimperialismus

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Evelyn Kolm

Um die Jahrhundertwende war der Wettlauf der Großmächte um Kolonien und Einflußzonen in vollem Gange. Die Habsburger-Monarchie war zu diesem Zeitpunkt die einzige europäische Großmacht, die über kein Kolonialreich verfügte. Sie findet dementsprechend in der umfangreichen Literatur zum Thema Imperialismus kaum Erwähnung. Das vorliegende Buch zeigt jedoch, daß es – dem Zeitgeist folgend – auch in Österreich-Ungarn expansive Projekte gab, die vor allem auf Gebiete in Südosteuropa, aber auch außerhalb Europas abzielten.
Die politischen und wirtschaftlichen Motive hinter diesen Plänen werden ebenso erläutert wie die Ursachen ihres Scheiterns.
Aus dem Inhalt: Die österreichisch-ungarische Monarchie kurz vor ihrem Untergang – Die einzige europäische Großmacht ohne Kolonien – Innere Konflikte, Gebiets- und Einflußverluste infolge militärischer Niederlagen – Verzögerte wirtschaftliche Entwicklung – Expansive Projekte.