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Raum und Zeit im Spiegel der Kultur

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Anne Moser

Der Begriff «Raum» ist stets kulturell geprägt. In der abendländischen Tradition etablierte sich die Perspektive als vorherrschende Methode der Abbildung räumlicher Gegebenheiten in der Fläche. Diese Art der Darstellung ist eng mit der Kulturgeschichte verbunden. Die keltische Kultur kannte keine Perspektive und eignet sich deshalb besonders für eine Gegenüberstellung, da sie anders als die Kulturen des alten Orients nicht in der Entwicklungslinie steht, die von jenen über Griechenland und Rom bis nach Mitteleuropa reicht. Raum und Zeit waren in den Künsten und in den Geistes- und Naturwissenschaften stets ein wichtiges Thema, das hier – ausgehend von der konkreten Wahrnehmung – behandelt wird.
Aus dem Inhalt: Wahrnehmung – Rezeption perspektivischer Darstellungen – Sehgewohnheiten – Perspektive und Abstraktion – Rationalisierung des subjektiven Seheindrucks – Voraussetzungen der Perspektive – Bedeutungswahrnehmung und Ordnungswahrnehmung – Neuzeitliche und moderne Konzepte.