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Gläubigerschutz durch Rechnungslegung nach US-GAAP

Eine ökonomische Analyse

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Lars Franken

Die Arbeit untersucht, ob Gläubigerschutz zur Steigerung der Wohlfahrt beiträgt, ob er durch Rechnungslegung oder andere Schutzinstrumente bewirkt werden soll und in welchem Umfang die Rechnungslegung nach US-GAAP dem Gläubigerschutz dienen kann. Um diese Fragen beantworten zu können, sind die Gläubigerrisiken und denkbare Instrumente zu ihrer Bewältigung zu analysieren. Hierzu werden teilungsbedingte, ex post informationsbedingte, finanzierungsbedingte und ex ante informationsbedingte Gläubigerrisiken unterschieden und an Beispielen verdeutlicht. Anschließend werden die relevanten Informationen für die Beherrschung der Gläubigerrisiken skizziert, bevor die Eignung einer Bilanzierung und Informationsvermittlung nach US-GAAP zur Erfüllung der Funktionen überprüft wird. Das Ergebnis ist gemischt und zeigt Inkonsistenzen zwischen den Bilanzierungszielen von US-GAAP und den zugehörigen Regeln auf.
Aus dem Inhalt: Prüfungsmaßstab für die Analyse der US-GAAP-Rechnungslegung – Systematisierung und Strukturierung von Finanzierungsbeziehungen – Gläubigerrisiken und ihr Einfluß auf die Kapitalüberlassungsentscheidungen – Darstellung und Analyse gläubigerschützender Institutionen – Anforderungen an die Rechnungslegung aus der Perspektive des Gläubigerschutzes – Rahmenbedingungen der Rechnungslegung nach US-GAAP – Conceptual Framework des FASB – Rechnungslegungsvorschriften für das Financial Statement – Zweckmäßigkeit der US-GAAP für die Prognosefunktion – Zweckmäßigkeit der US-GAAP für die Ausschüttungsbemessungsfunktion – Zweckmäßigkeit der US-GAAP für die Kontrollfunktion.