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Diversifizierung und Vorstandskompetenzen

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Maximilian Koch

Wenn sich eine Aktiengesellschaft nicht auf ihr Kerngeschäft konzentriert, sondern neue Branchen erschließt, müssen die Aktionäre mit Vermögenseinbußen rechnen. Eine Unternehmensdiversifikation kommt aber anderen Interessen, die den Vorstand beeinflussen können, oft sehr entgegen. Gegenstand dieser Arbeit ist die Frage, wie in der Aktiengesellschaft die Diversifizierungskompetenzen zwischen dem Vorstand und der Hauptversammlung, dem Organ der Aktionäre, verteilt sind. Die Studie berührt dabei ein breites Feld grundlegender Themen: Shareholder- und Stakeholderinteressen, Unternehmensgegenstand, Konzernbildung, ungeschriebene Hauptversammlungskompetenzen, Treuepflicht des Vorstands, rechtliche und marktliche Mechanismen der Vorstandskontrolle, Marktversagen bei Kompetenzregeln etc.
Aus dem Inhalt: Begriff und Formen der Diversifikation – Vor- und Nachteile der Unternehmensdiversifikation für die Aktionäre – Empirische Untersuchungen zu Unternehmensdiversifikationen – Grundlinien der Diversifizierungskompetenzen: Vorstand - Hauptversammlung – Bewertung des Individualisierungsgebots (§ 23 Abs. 2 Nr. 2 2. Halbs. AktG) – Unternehmensgegenstand und Diversifizierungskompetenzen: Sonderfragen.