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Gott – Mensch – Welt

Eine Untersuchung über mögliche holistische Denkmodelle in der Prozesstheologie und der ostkirchlich-orthodoxen Theologie als Beitrag für ein ethikrelevantes Natur- und Schöpfungsverständnis

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Stephan Degen-Ballmer

Die ökologische Krise zeigt, dass unser Umgang mit Natur und Schöpfung nicht nur in konkreten Handlungsbereichen, sondern auch in unseren erkenntnis- und bewusstseinsmässigen Zugängen zu Natur problematisch ist. Bei der Erarbeitung von Wissenszugängen zu Natur, die nicht allein dem Nützlichkeits- und Verwertungsdenken folgen, ist auch die Theologie gefragt und zwar so, dass sie sich über erkenntnis- und handlungsleitende Orientierungsmuster Gedanken macht. Dieser Untersuchung liegt die These zugrunde, dass eine ganzheitliche Erkenntnis und Erfahrung von Natur ein solches Orientierungsideal darstellt. Anhand der Darstellung des Gott-Mensch-Welt-Verhältnisses der nordamerikanischen Prozesstheologie und der ostkirchlich-orthodoxen Theologie wird gezeigt, welche Denkmodelle ganzheitliche Erkenntnis und Erfahrung von Natur ermöglichen und es werden Perspektiven in Hinblick auf eine ökologische Ethik aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Holistisches Denken als Grundlage einer ökologischen Ethik – Der Begriff «Natur» – Ganzheitliche Erkenntnis und Erfahrung von Natur in der Prozesstheologie und der ostkirchlich-orthodoxen Theologie – Die Ethikrelevanz holistischer Denkmodelle.