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Aleksander Brückner – zum 60. Todestag

Beiträge der Berliner Tagung 1999

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Alicja Nagórko

Dieses Gedenkbuch für Aleksander Brückner wurde anläßlich seines 60. Todestages verfaßt. Es enthält Referate, die auf dem Symposium vom 09.–10.11.1999 an der Humboldt-Universität von Sprach- und Literaturwissenschaftlern aus Berlin, Bonn, Dresden, Rostock, Prag und Warschau gehalten wurden. Aleksander Brückner galt als Polyhistor, ein in vielen Fächern bewanderter Gelehrter. Vor allem sein Beitrag zur slawisch-deutschen Onomastik, zur Etymologie, zur polnischen, russischen und tschechischen Literaturgeschichte wird gewürdigt sowie seine Rolle als Pädagoge und Berliner Slawist und sein Verhältnis zu Deutschland und Polen beleuchtet. Zum ersten Mal wird eine so ausführliche Würdigung des Lebens, Wirkens und Werkes Aleksander Brückners in deutscher Sprache unternommen.
Aus dem Inhalt: Vorwort – Jadwiga Puzynina: A. Brückner als Forscher und als Mensch – Wolfgang Gladrow: A. Brückner und die Berliner Slawistik – Hans Rothe: A. Brückner als Historiker der russischen Literatur – Antonín Mĕšťan: Brückners Ansicht über die Tschechische Literatur – Witold Kośny: A. Brückners Eintreten für die polnische Frage und die Folgen – Dietrich Scholze: Nomen est omen. Brückner als Mittler zwischen Deutschland und Polen – Friedhilde Krause: A. Brückner und Wilhelm Feldmann. Eine Polonica-Sammlung für Berlin – Hanna Burkhardt: A. Brückner und die Lehrtätigkeit der slawischen Sprachen und Literaturen an der Berliner Universität – Alicja Nagórko: Zur Etymologie des polnischen Substantivs kobieta (anknüpfend an das etymologische Wörterbuch von Aleksander Brückner) – Friedhelm Hinze: Zur Etymologie von pomoranisch ku~ob´ėta ‘Frau’.