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Finanzausgleichspolitik in der Volksrepublik China

Eine empirische Analyse der Haushaltsreform von 1994 im Spannungsfeld zwischen Zentrale und Peripherie

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Dagmar Balve-Hauff

In diesem Buch wird die Gestaltung der vertikalen Finanzbeziehungen in der VR China untersucht. Der Finanzausgleich gehört seit jeher zu den relevantesten Wirkkräften in den Beziehungen zwischen Zentralregierung und nachgeordneten Gebietskörperschaften. Das richtige Maß an finanzieller Autonomie für die Provinzen, autonomen Regionen und regierungsunmittelbaren Städte zu finden, steht insbesondere seit 1978 im Mittelpunkt der innerchinesischen politischen Debatte. 1993 beschloß die Zentralregierung eine umfassende Reform des Finanzausgleichssystems. Dahinter stand das Ziel, die zentrale Gewalt zu stärken. Diese Studie bietet erstmals eine umfassende empirische Analyse des Entscheidungsprozesses, der Reformumsetzung und der makroökonomischen Wirkungszusammenhänge.
Aus dem Inhalt: Empirische Arbeit zur Finanzausgleichsordnung und -politik in der VR China – Detaillierte Analyse des seit 1994 praktizierten Finanzausgleichssystems – Schwerpunkte: Rahmenbedingungen für das finanzpolitische Handeln von Zentralregierung und nachgeordneten Regierungen, Neuordnung der Finanzverfassung im Jahr 1993 (Konzeption und Entscheidungsprozeß), Umsetzung der Haushaltsreform (Implementierung und Wirkungszusammenhänge).