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Das Konzept der «bodenständigen Gartenkunst» Alwin Seiferts

Fachliche Hintergründe und Rezeption bis in die Nachkriegszeit

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Charlotte Reitsam

Der Architekt und Gartenarchitekt Alwin Seifert (1890-1972) hat erheblichen Einfluß auf die Entwicklung der Garten- und Landschaftsarchitektur im 20. Jahrhundert. Er trug mit seinem Konzept dazu bei, daß sich in der deutschen Landschaftsarchitektur bis in die Nachkriegszeit eine regionalistische, am Vorbild der bäuerlichen Kulturlandschaften ausgerichtete Gestaltungsauffassung gegenüber modernen Strömungen durchsetzte, wie sie z.B. das Bauhaus verfocht. Die vorliegende Arbeit beleuchtet sein Konzept der «bodenständigen Gartenkunst» im Hinblick auf weltanschauliche Inhalte sowie die fachliche Rezeption in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit.
Aus dem Inhalt: Kurzbiographie Seiferts – Konservative Revolution, Nationalsozialismus, völkische Bewegung, Wandervogel, Heimatschutzbewegung – Biologisch-dynamische Wirtschaftsweise – «Bodenständige Gartenkunst», «kommender Garten», Mutterboden, Siedlungsbau.