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Machtwechsel 1982

Handlungsbedingungen und Regierungstätigkeit in zentralen Politikfeldern in der Ära der sozial-liberalen Koalition

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Joachim Piehl

Titel und Thematik dieser Untersuchung zielen mit einem mehrdimensionalen Forschungsansatz auf die Analyse der Ursachen des Scheiterns der sozial-liberalen Koalition in zentralen Politikfeldern. In historischer Perspektive werden die Handlungsbedingungen in Parteien und Parteiensystem, sowie in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik mit den Wirkungen auf die Regierungstätigkeit der Bonner Koalition 1969-1982 bilanziert. Die zum Verständnis des Machtwechsels 1982 notwendige Koalitionsstudie dokumentiert sowohl die restriktiven Handlungsspielräume in den Krisensituationen als auch die machtpolitischen Strategien der Akteure in den Regierungsparteien im veränderten Parteiensystem. Am Ende der Vertrauens-, Koalitions- und Regierungskrisen 1979-1982 leitete die Führungsspitze der FDP konsequent, in einzelnen Phasen des Entscheidungsprozesses aber nicht irreversibel, den Bruch des Bonner Bündnisses ein, um ihre wirtschaftspolitischen Konzeptionen zur Überwindung der Rezession und zur Bewahrung der sicherheitspolitischen Kontinuität der Bundesrepublik im westlichen Bündnis mit den konservativen Oppositionsparteien nach dem Sturz des Bundeskanzlers am 1. Oktober 1982 zu realisieren.
Aus dem Inhalt: Einführung – Methoden – Handlungsbedingungen – Regierungstätigkeit in der sozial-liberalen Koalition 1969-1982 – Ursachen des Machtwechsels – Fazit.