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König Enzo von Sardinien und Friedrich von Antiochia

Zwei illegitime Söhne Kaiser Friedrich II. und ihre Rolle in der Verwaltung des Regnum Italiae

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Christian Sperle

Gemeinhin gilt das Regnum Italiae als eine Art Stolperstein Kaiser Friedrichs II. Sein Versuch einer Reform dieses Reichsteils scheiterte am Widerstand des Papsttums und der oppositionellen lombardischen Kommunen. In diesen fortwährenden militärischen Auseinandersetzungen nahmen die illegitimen Kaisersöhne Enzo und Friedrich von Antiochia eine zentrale Rolle ein. Ihnen kam die Aufgabe zu, die Rechte des Kaisertums in Oberitalien und der Toskana zu wahren.
Unter Auswertung des verfügbaren Quellenmaterials wurde ein differenziertes Bild zu Leben und Werk der beiden Staufer entworfen. Präzisiert wurde vor allem ihre Rolle als kaiserliche Amtsträger. Von der älteren Forschung noch als kaiserliche Statthalter mit umfassenden Vollmachten angesehen, waren sie lediglich Mosaiksteine in einem auf Bündnissen zwischen ihrem Vater und den sogenannten prokaiserlichen Territorialgewalten basierenden Herrschaftssystem.
Aus dem Inhalt: Administrative und territorialpolitische Maßnahmen Friedrichs II. im Regnum Italiae – Enzo und seine Rolle in der Verwaltung des Regnum Italiae – Friedrich von Antiochia als kaiserlicher Amtsträger.