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«Zauberflöte» und «Zauberflöten»-Rezeption

Studien zu Emanuel Schikaneders Libretto «Die Zauberflöte» und seiner literarischen Rezeption

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Günter Meinhold

Emanuel Schikaneders Libretto Die Zauberflöte gilt bis heute als eher inferiores Werk, das sein Überleben allein der Musik Mozarts verdankt. Diesem Urteil begegnet diese Untersuchung in ihrem ersten Schwerpunkt mit einer dramentheoretischen Analyse und Interpretation, die zeigen, daß der Text der Zauberflöte ebenso inkommensurabel ist wie Mozarts Komposition.
Seit ihrem sensationellen Erfolg 1791 hat die Zauberflöte eine breite Wirkung entfaltet. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der facettenreichen literarischen Rezeption. Ihr ist der zweite Schwerpunkt dieser Arbeit gewidmet. Zunächst wird in einem summarischen Kapitel ein Panorama der literarischen Rezeption von der Uraufführung bis zur Gegenwart entfaltet; anschließend werden Fortsetzungen und Bearbeitungen des Zauberflöten-Librettos untersucht – von Schikaneders Labyrinth bis zu Paul Adlers expressionistischem Roman Die Zauberflöte.
Aus dem Inhalt: Das Libretto: Zur Problematik einer literarischen Form – Zur Entstehungsgeschichte der Zauberflöte (Bruchtheorie, Verfasserfrage, Quellen und Einflüsse) – Analyse und Interpretation des Librettos – Die literarische Rezeption seit 1791: ein Überblick – Libretto-Fortsetzungen der Zauberflöte, Vulpius’ Bearbeitung und Paul Adlers expressionistischer Roman Die Zauberflöte.