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Road Pricing – effizient, aber unsozial?

Eine theoretische und empirische Analyse der Verteilungswirkungen von Straßenbenutzungsabgaben in Städten

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Ulf Teubel

Die Einführung von Straßenbenutzungsabgaben (Road Pricing) als ein Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme in städtischen Ballungsräumen wird in der Verkehrswissenschaft und -politik seit langem diskutiert. Eine dabei bisher eher vernachlässigte Frage ist, wer durch die Einführung von Road Pricing wie stark be- und entlastet wird, die Frage nach den Verteilungswirkungen. In dieser Untersuchung wird der Frage exemplarisch für die Gruppe der Berufspendler nachgegangen. Gestützt auf empirische Daten aus Dresden erfolgen mit Hilfe eines mikrofundierten und ökonometrisch geschätzten Discrete-Choice-Modells umfangreiche Berechnungen zu den Wohlfahrts- und Verteilungswirkungen einer Straßenbenutzungsabgabe für verschiedene Gruppen von Berufspendlern. Ergänzt werden die Berechnungen durch eine Analyse der theoretischen und praktischen Effizienz von Road Pricing-Systemen.
Aus dem Inhalt: Straßenbenutzungsabgaben und soziale Gerechtigkeit – Effizienz von Road Pricing in Theorie und Praxis – Distributive Wirkungen von Abgaben – Ableitung und Schätzung eines Discrete-Choice-Modells – Wert der Zeit – Wohlfahrtsberechungen für verschiedene Szenarien – Veränderung der Wohlfahrtsverteilung – Sensitivitätsanalysen – Schlußfolgerungen.