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Die Entwicklung der Geschwisterbeziehung unter handlungstheoretischer Perspektive

Eine Längsschnittstudie an Geschwisterpaaren mit zweijährigem Altersabstand

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Sonja Reberg

Die Beziehung von Geschwistern zueinander ist eine besondere Beziehung, die mit der Geburt des zweiten Kindes in einer Familie entsteht. Aufgrund von Beobachtungsdaten, die über 30 Monate hinweg an vier Geschwisterpaaren in ihren Familien gewonnen wurden, wird aufgezeigt, wie sich die Geschwisterbeziehung entwickelt und verändert. Die handlungstheoretische Perspektive stellt dabei den Rahmen dar, unter der die gewonnenen Daten beschrieben, analysiert und interpretiert werden. Dies ermöglicht den Vergleich mit den Ergebnissen anderer Studien und zeigt, dass sich Geschwisterbeziehungen in der Kindheit in Phasen verändern, die mit der Entwicklung der Geschwisterkinder einhergehen.
Aus dem Inhalt: Die Grundlagen der Handlungstheorie – Die Entwicklung von gemeinsamen Gegenstandsbezügen – Spiel und soziokognitive Entwicklung im Spiel – Überblick über die psychologische Erforschung von Geschwisterbeziehungen – Ziele und Methodik der Untersuchung – Zum Auftreten gemeinsamer Gegenstandsbezüge – Konstellationen mit gemeinsamen Gegenstandsbezügen – Erste gemeinsame Gegenstandsbezüge des Babys: Joint Attention – Besonderheiten in der Interaktion von Baby und Kind – Gemeinsame Gegenstandsbezüge im Spiel – Verlauf der Geschwisterbeziehung.