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Die Informationsbeschaffung im Zivilprozeß

Ein Vergleich zwischen dem deutschen, US-amerikanischen und japanischen Recht

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Motoko Yoshida

Japan hat vor gut 100 Jahren die deutsche Civilprozeßordnung 1877 rezipiert und erst 1996 mit der neuen Zivilprozeßordnung für das Erkenntnisverfahren ein vom amerikanischen Recht inspiriertes, aber doch an die Bedürfnisse eines deutschen dogmatischen Systems angepaßtes Informationsbeschaffungssystem eingeführt. Die Arbeit vergleicht das deutsche Recht nicht nur mit dem US-amerikanischen Bundesrecht, sondern stellt auch das japanische System, insbesondere die darin enthaltene Pflicht zur Vorlage von Urkunden und Augenscheinsobjekten, vor und entwickelt im Rahmen eines Vergleichs dazu Reformvorschläge für das deutsche Recht.
Aus dem Inhalt: Das deutsche Recht – Institute der Informationsbeschaffung in der Zivilprozeßordnung (ZPO) – Materiellrechtliche Auskunftsansprüche – Ausweitung durch die Rechtsprechung – Vorschläge zur Erweiterung der Aufklärungspflicht und zur Gesetzesänderung – Das US-amerikanische Recht – Geschichtlicher Überblick über das discovery-System bis zur Reform von 1993 – «Von der discovery zur disclosure» – Civil Justice Reform Act von 1990 und die Reform des Federal Rules of Civil Procedure von 1993 – Bewertung des disclosure-Systems – Das japanische Recht – Geschichtlicher Überblick über die japanische Zivilprozeßordnung – Informationsbeschaffung in der jZPO von 1926 – Maßnahmen zur Reform der bisherigen Rechtslage – Gesetzgebung der jZPO von 1996 – Neue Regelungen über die Informationsbeschaffung – Gesetzgebung der jZPO von 1996 – Neue Regelungen über die Informationsbeschaffung – Vergleich und Vorschläge für eine bessere Informationsbeschaffung.