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«Volo vincere cum meis vel occumbere cum eisdem»

Studien zu Simon von Montfort und seinen nordfranzösischen Gefolgsleuten während des Albigenserkreuzzugs (1209 bis 1218)

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Christine Keck

Der Albigenserkreuzzug der Jahre 1209 bis 1218 war ein europäisches Ereignis und konzentrierte sich auf den Südwesten des heutigen Frankreich. Als päpstliches Unternehmen begonnen, richtete sich der Albigenserkreuzzug vornehmlich gegen die in der okzitanischen Gesellschaft verwurzelte Häresie der Albigenser/Katharer. Basierend auf intensivem Quellenstudium, widmet sich diese Arbeit den nordfranzösischen Adligen, die zu den Anhängern des militärischen Kreuzzugsanführers Simon von Montfort gehörten. Die biographischen Einzelstudien der Montfortschen Gefolgsleute machen deutlich, daß sich die Unabhängigkeit vieler südfranzösischer Adliger nicht dadurch beschneiden ließ, daß sie teilweise ihrer Besitz- und Machtansprüche beraubt wurden.
Aus dem Inhalt: Geschichte des Albigenserkreuzzugs (1209-1218) – Erster innereuropäischer Kreuzzug – Prosopographie nordfranzösischer Kreuzzugsteilnehmer – Kurzbiographie des Simon von Montfort – Päpstliche Ketzer- und Kreuzzugspolitik des 13. Jahrhunderts – Umstrukturierung des südfranzösischen Adels seit Beginn des 13. Jahrhunderts – Territoriale Konsolidierung und Entstehung des modernen französischen Staates.