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Zentrale Institutionen des deutschen Urheberrechts und des französischen Droit d’auteur auf dem Prüfstand der elektronischen Netzwerke

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Michael Fröhlich

Das Urheberrecht hat sich in den letzten Jahren zu einem wirtschaftlich höchst bedeutsamen und schnell wachsenden Rechtsgebiet entwickelt. Auch im anbrechenden Informationszeitalter spielt das Urheberrecht eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, bei Inhalten Kreativität zu fördern und damit den elektronischen Geschäftsverkehr in den globalen Datennetzen erst möglich zu machen. Bei dem Urheberrecht handelt es sich daher um einen tragenden Stützpfeiler der Informationsgesellschaft. Die Arbeit gibt in übersichtlicher Darstellung eine umfassende Betrachtung der zentralen Institutionen des Urheberrechts im Hinblick auf die Besonderheiten der elektronischen Netzwerke wieder. Der Verfasser erläutert hierbei insbesondere die Probleme der Digitalisierung und die urheberrechtliche Einordnung der Webseiten sowie die Frage der ephemeren Vervielfältigungen und der verwertungsrechtlichen Erfassung der Online-Werknutzung. Besondere Berücksichtigung finden darüber hinaus auch das Spannungsverhältnis des Urheberpersönlichkeitsrechts im Informationszeitalter, die Hyperlinks und Frames, die Privilegierung der Vervielfältigung zum privaten und sonstigen Gebrauch sowie die Fragen des anwendbaren Rechts und der internationalen Zuständigkeit.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung und begriffliche Erfassung der Netzwerke – Der Werkbegriff – Das Urheberpersönlichkeitsrecht – Die Verwertungsrechte der Urheber – Die Schranken des Urheberrechts – Die internationale Dimension.