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Die Interessenvertretung der Regionen bei der Europäischen Union

Deutsche Länder, spanische Autonome Gemeinschaften und französische Regionen

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Esther Neunreither

In der Europaforschung wurden die Regionen bislang im wesentlichen unter dem Aspekt «Aufstand der Regionen» und «Sonderrolle der Ethnien» behandelt. Es fehlte jedoch bislang eine umfassende, vergleichende Monographie zur Rolle der Regionen im Entscheidungsprozeß der Europäischen Union. Diese Lücke schließt die vorliegende Arbeit am Beispiel der deutschen Länder, spanischen Autonomen Gemeinschaften und französischen Regionen.
Kern der Studie bildet die empirische Analyse der regionalen Einflußnahme auf europäische Politikprozesse. Neben der Einflußnahme der Regionen auf die Europapolitik des jeweiligen Mitgliedstaates wird vor allem das direkte «Lobbying» der Regionen bei der Europäischen Kommission in Brüssel untersucht. Dabei stützt sich die Autorin auf zahlreiche Experteninterviews.
Aus dem Inhalt: Theoretische Überlegungen zur Interessenvertretung der Regionen bei der EU – Rahmenbedingungen regionaler Interessenvertretungen bei der EU – Ressourcen der deutschen Länder, spanischen Autonomen Gemeinschaften und französischen Regionen – Die indirekte Interessenvertretung der Regionen: Einflußnahme auf die Europapolitik des Mitgliedstaates – Die direkte Interessenvertretung der Regionen.