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Kreativität, Transparenz und Kontrolle

Eine Untersuchung zum Einsatz von Geschäftsprozeßmodellen in betrieblichen Rationalisierungsprojekten

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Uwe Risch

Weitreichende Umgestaltungen von Unternehmen sind kaum noch denkbar ohne eine integrierte Planung von Organisation und Technik. Geschäftsprozeßmodelle werden dabei zunehmend als übergreifendes Planungs- und Steuerungselement eingesetzt. Die Arbeit untersucht die Praxis der Geschäftsprozeßmodellierung in betrieblichen Rationalisierungsprojekten aus sozialwissenschaftlicher Sicht. Neben der Zielstellung der Geschäftsprozeßmodellierung – Transparenz und Beherrschbarkeit von Unternehmensprozessen – geraten dabei auch Veränderungen der Unternehmensorganisation, der Kontrollformen und nicht zuletzt die Rationalisierungseffekte in der Zusammenarbeit der Leitungsebenen von Unternehmen in den Blick.
Aus dem Inhalt: Krise dv-basierter Rationalisierung – Varianten systemischer Rationalisierung – Der Zwang zur systematischen Dokumentation und Analyse – Optimierung sozio-technischer Gefüge – Workflow-Management: Auf dem Weg zum Dienstleistungsleitstand? – Generalisierte Sichtbarkeit in modellierten Unternehmensprozessen – Beharrungsvermögen und Politisierung – Methoden der kontrollierten Enttraditionalisierung – Modellierung der Geschäftsprozesse als Aufgabe der Kerngruppe – Kommunikationsfunktion von Modellen – Logische Zentralisierung der betrieblichen Datenverarbeitung.