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Tarifunterschreitung durch Betriebsvereinbarung und Arbeitsvertrag

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Herbert Böker

Mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit nahmen Forderungen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu, Möglichkeiten für untertarifliche Sanierungsvereinbarungen in existenzbedrohten Betrieben zu eröffnen. Das wirft Probleme der rechtlichen Realisierbarkeit auf. Diese werden in der Arbeit untersucht. Weil mögliche wirtschaftspolitische Notwendigkeiten, realistisch betrachtet, nicht ohne jeden Einfluß auf die Auslegung der Rechtsnormen sein dürften, schien es sinnvoll, vor der Prüfung der Rechtsfragen auf die wirtschaftswissenschaftliche Diskussion einzugehen und nach dem wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Nutzen der Härtefallregelungen zu fragen.
Aus dem Inhalt: Untertarifliche Sanierungsvereinbarungen aus wirtschafts- und beschäftigungspolitischer Sicht – Die Zulässigkeit von betrieblichen und arbeitsvertraglichen Härtefallvereinbarungen ohne Öffnungsklausel – Die Tariföffnung – Gerichtliche Durchsetzungsmittel gegen den rechtswidrigen Tarifbruch – Die gesetzliche Einführung von Härtefallregelungen.