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Der Subjektausdruck beim Verb in phonisch-nähesprachlichen Varietäten des europäischen Portugiesisch und Brasilianischen

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Stefan Barme

Die auf einem umfangreichen selbsterstellten Corpus basierende Studie stellt eine varietätenlinguistisch ausgerichtete synchronische Untersuchung zum Subjektausdruck beim Verb in gesprochenen Varietäten des europäischen Portugiesisch (EP) und Brasilianischen (BR) dar. Im theoretischen Teil werden die Schwachstellen traditioneller und moderner Erklärungsansätze zur Frage Setzung vs. Nichtsetzung des Subjektpersonalpronomens in den romanischen Sprachen aufgedeckt. Die sich anschließende empirische Untersuchung ergibt, daß die Präsenz bzw. Absenz des Pronomens im EP und BR durch bestimmte innersprachliche (morphosyntaktische, semantische, prosodische) und diskurspragmatische Faktoren beeinflußt wird. Wie die Corpusanalyse zudem zeigt, verfügt das (gesprochene) BR über eine deutlich vom EP und gemeinromanischen Typus abweichende Subjektpersonalpronomina-Syntax.
Aus dem Inhalt: Pronominaltheorie – Varietätenlinguistik/Gesprochene-Sprache-Forschung – Die Darstellung der Subjektpersonalpronomina-Verwendung in der romanistischen Grammatikographie und Forschungsliteratur – Europäisches Portugiesisch (EP) vs. Brasilianisch (BR): Divergenzen in der Verbalflexion und Subjektpersonalpronomina-Syntax – Empirische Untersuchung: der Einfluß innersprachlicher und diskurspragmatischer Faktoren auf die Setzung der Subjektpersonalpronomina im EP und BR – Präsenz/Absenz der Subjektpersonalpronomina aus typologischer Perspektive.