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Erziehung zum guten Verhalten und zur rechten Frömmigkeit

Die Hiskianische Sammlung, ein hebräischer und ein griechischer Schultext

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Hans-Volker Kieweler

Das Interesse an den Proverbien und den Teilsammlungen ist in den letzten Jahren gestiegen. Viele Veröffentlichungen geben dafür ein beredtes Zeugnis. Und doch lässt sich sagen, dass wir erst am Anfang einer größeren Diskussion stehen, die Komposition und Redaktion thematisiert. Die Frage, was ursprünglicher Bestand ist, was thematische Sammlung und redaktionelle Erweiterung sind, lässt sich bis heute nur begrenzt beantworten. Die Methodenfrage steht daher im Zentrum des Interesses. Der kompositorische Bestand ist nicht nur deskriptiv zu erfassen. Die Analyse muss dahin zielen, das literarische Wachstum der Hiskianischen Sammlung zu diskutieren und einer möglichen Lösung des Problems zuzuführen.
Das Ergebnis ist ein Schulbuch, das wir heute als Hiskianische Sammlung bezeichnen. Sammler und Redaktoren entwickelten möglicherweise das Material am Ende der Monarchie und in der nachexilischen Zeit zu einem Schulbuch, das in den Bereichen Ethik und Theologie verwendet wurde. Den jüdischen Verantwortlichen war es nun möglich, eigenes Schulmaterial zu verwenden, ohne direkt bei den Griechen oder anderen orientalischen Nachbarn zu entlehnen, und mit den Fächern Ethik und Theologie zu verbinden.
Aus dem Inhalt: Reflexionen zur Forschung und Methodik – Textanalyse M – Reflexionen zur Didaktik – Sitz im Leben – Ergebnisse – Textanalyse G – Ergebnisse – Vergleich zwischen M und G – Schlussbetrachtungen.