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Die Arbeiter der Königlich Bayerischen Pulver- und Munitionsbetriebe 1827-1919

Eine wirtschafts- und sozialgeschichtliche Studie

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Stefan Gruhl

Diese Arbeit ist eine unternehmensgeschichtliche Fallstudie, in der wirtschafts- und sozialhistorische Aspekte der ehemals staatlichen Rüstungsindustrie in Bayern auf der Grundlage bisher weitgehend unveröffentlichter Quellen analysiert werden. Dargestellt wird der sukzessive Übergang eines Handwerksbetriebes zu einem Großbetrieb der chemischen Industrie von Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Diese und solche epochalen Ereignisse wie die Industrielle Revolution, Bismarcksche Sozialgesetzgebung, Kaiserreich, Erster Weltkrieg und Revolution prägen die Geschichte der untersuchten Arbeiterschaft. Die Auswirkungen von außer- und innerbetrieblichen Entwicklungen auf die Struktur und die sozialen Bedingungen der zivil-militärischen Arbeiterschaft stehen im Vordergrund dieser Studie. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg werden hierbei auch solche Phänomene wie die rasante Entwicklung der Frauenarbeit und die Beschäftigung von Arbeitssoldaten untersucht.
Aus dem Inhalt: Die Geschichte der Königlich Bayerischen Pulver- und Munitionsbetriebe von 1827 bis 1914 – Geschichte der Arbeiterschaft der Pulverfabriken von 1875 bis 1914 – Die Bayerischen Pulver- und Munitionsbetriebe während des Ersten Weltkrieges – Die Arbeiterschaft während des Ersten Weltkrieges – Wirtschaftliche Demobilmachung und Liquidierung von Pulverfabriken und Pulver- und Munitionsfabriken.