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Sittenwidrige Rechtsgeschäfte in der höchstrichterlichen Rechtsprechung aus den Jahren 1948-1965

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Alexander Herzog

Der Arbeit liegen die Urteile des Obersten Gerichtshofs der Britischen Zone und des Bundesgerichtshofes von 1948 bis 1965 zu sittenwidrigen Rechtsgeschäften vor allem gem. § 138 BGB zugrunde. Nach einer kurzen Einführung in einige grundsätzliche Probleme, welche bei der Anwendung des § 138 BGB entstehen, folgt eine Analyse und kritische Bewertung der wichtigsten Urteile.
Nach Fallgruppen zusammengefaßt, wird zunächst untersucht, ob und wie in diesen Urteilen die Rechtsprechung des RG fortgesetzt wurde. Herausgearbeitet wird, wie der OHG und der BGH auf die Verhältnisse nach dem zweiten Weltkrieg reagierten und welchen Wandlungen diese Rechtsprechung bis 1965 unterworfen war. Die durch die Rechtslehre der Rechtsprechung entgegengebrachte Kritk wird ausführlich berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Grundprobleme des § 138 Abs. 1 BGB – Verstoß gegen Standespflichten – Verstoß gegen ehe- und familienrechtliche Wertungen – Gemeinschaftsschädigende Geschäfte – Treubruchfördernde Geschäfte – Ausnutzung einer Macht- oder Monopolstellung (u. a. Knebelungs- und Sicherungsverträge) – Wucher (§ 138 Abs. 2) – Wucherähnliche Geschäfte.