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Glaubwürdigkeit und Glaubwürdigkeitsprobleme des EWS und der EWU

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Tammo Greetfeld

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, welche Faktoren in ihrem Zusammenwirken über die Glaubwürdigkeit der EWU – d. h. letztlich über ihre Dauerhaftigkeit – entscheiden. Es wird untersucht, inwieweit Rahmenbedingungen und Wirkungszusammenhänge sich mit dem Eintritt in die EWU im Vergleich zum EWS so ändern, daß die Irreversibilität dieses Schritts gegeben ist. Es wird analysiert, wie eine Verschlechterung der Glaubwürdigkeit des Commitments zur EWU die Erwartungen der Wirtschaftssubjekte beeinflussen und Ausweichreaktionen in Gang setzen kann. Die Arbeit zeigt, daß die Übertragung der geldpolitischen Kompetenz auf die EZB und die Ablösung der nationalen Währungen durch den Euro nicht hinreichend sind, gewissermaßen «automatisch» die Irreversibilität der Währungsunion zu garantieren.
Aus dem Inhalt: Glaubwürdigkeit des EWS – Die Währungskrise 1992/93 – Integrationsstrategien und Glaubwürdigkeit der EWU – Die Struktur des Zentralbanksystems – Die Währungsumstellung auf den Euro – Glaubwürdigkeitskrisen in der EWU – Austritt aus der EWU – Renationalisierung der Zentralbankgeldbereitstellung – Geld- und Kapitalbewegungen bei Glaubwürdigkeitskrisen.