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«Eine Gesellschaft der Freiheit, der Gleichheit, der Brüderlichkeit»

Beiträge der Tagung zum 100. Todestag Wilhelm Liebknechts am 21. und 22. Oktober 2000 in Kiel

Series:

Wolfgang Beutin, Holger Malterer and Friedrich Mülder

Wilhelm Liebknecht (1826-1900) war Teilnehmer der Revolution von 1848/49, lebte danach bis 1862 im Exil (wo er in London Freundschaft mit Marx und Engels schloß) und gründete mit August Bebel 1869 die Sozialdemokratische Arbeiterpartei, die sich 1875 mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein zusammenschloß, woraus die Sozialdemokratische Partei Deutschlands hervorging. Nach Wilhelm Liebknechts Tod stellte sich sein Sohn Karl (1871-1919) in die Tradition seines Vaters. Dessen historische Leistung in Politik, Kultur- und Bildungspolitik sowie in der Historiographie dokumentiert sich in seinen überaus zahlreichen Veröffentlichungen. Die Kieler Konferenz (21.-22. Oktober 2000) anläßlich des 100. Todestags Wilhelm Liebknechts, deren Beiträge in diesem Buch gesammelt wurden, vergegenwärtigte wesentliche Aspekte seiner Lebensleistung.
Aus dem Inhalt: Rolf Peter Carl: Rede zur Eröffnung der Wilhelm-Liebknecht-Konferenz – Friedrich Mülder: Begrüßung namens des Literaturhauses Schleswig-Holstein – Wolfgang Beutin: Begrüßung namens des Verbands Deutscher Schriftsteller Schleswig-Holstein – Jost Hermand: Ein Blick in die Neue Welt (1887). Wilhelm Liebknechts Bericht über seine USA-Reise im Jahr 1886 – Wolfgang Schröder: Wilhelm Liebknecht und der Weg zur Vereinigung von Gotha 1875 – Thomas Höhle: Sozialdemokraten und Intellektuelle. Auseinandersetzungen zwischen Liebknecht und Mehring in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts – Lorenz Knorr: Wilhelm Liebknechts antimilitaristischer Kampf – Jürgen Hofmann: «Pfahl im Fleische der modernen Kultur». Zur Analyse des Militarismus bei Wilhelm Liebknecht – Johann Dvořák: Wilhelm Liebknecht, Karl Kraus und die «Fackel» – Friedrich Mülder: «Die Wissenschaft wollen wir zum Gemeingut aller machen!» Der Bildungspolitiker Wilhelm Liebknecht – Heidi Beutin: Ernestine Liebknecht (13. August 1832 - 29. Mai 1867). Zur (ersten) Frau eines Revolutionärs im Nachmärz – Jan Hans: Der Subjektbegriff in Liebknechts autobiographischen und biographischen Schriften – Wolfgang Beutin: Revolutionäre Tradition und Revolutionsbegriff in der politischen Gedankenwelt Wilhelm Liebknechts.