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Daily Talkshows

Untersuchungen zu einem umstrittenen TV-Format

Series:

Claudia Gerhards and Renate Möhrmann

Kein anderes Fernsehformat war in den 90er-Jahren so erfolgreich und zugleich so umstritten wie die Daily Talkshow. Vielen galt sie als geschmacklos, moralisch bedenklich und jugendgefährdend. Zugleich war sie der Publikumsrenner schlechthin. Der Skandalisierung eines der erfolgreichsten TV-Formate der deutschen Fernsehgeschichte und den irritierend-provokanten Dimensionen der Talkshows durch unterschiedliche Ansätze und Positionen auf die Spur zu kommen, das ist das Ziel dieses Grundsatzbuchs. Erstmals wird hier der Versuch unternommen, die drei «Parteien» – Macher, Wissenschaftler und Medienkritiker – gleichermaßen zu Wort kommen zu lassen.
Aus dem Inhalt: Claudia Gerhards/Renate Möhrmann: Vorwort – Renate Möhrmann: Ich rede, also bin ich - Anmerkungen zur kulturellen Repräsentanz im historischen Kontext mit Blick auf die Daily Talks – Stefano Semeria: Talk als Show - Show als Talk. Die Erfindung der Talkshow in den USA – Michaela Krützen: «Ja, nun sind wir also zum ersten Mal da». Neun Jahre Daily Talk im deutschen Fernsehprogramm - ein dreiteiliger Rückblick – Lothar Mikos: Wertekonservativismus und moralische Diskussionen in Daily Talks – Claudia Gerhards: You can’t say [piep] - das Rauschen der Daily Talks – Lorenz Engell: Das Geräusch der Zeit – Sabine Gottgetreu: Die Ware Kommunikation - Anmerkungen zur Talkshowdiskussion – Hans Meiser: Talk täglich - der ganz normale Wahnsinn – Petra Jagow: Psychologische Gästebetreuung in Daily Talks – Klaus Kopka: Kinder als Opfer. Gegen die Verharmlosung der Daily Talks – Uwe Hasebrink: Es ist nicht gleichgültig was Talkshows bieten - die Perspektive Jugendlicher – Norbert Schneider: Homo homini iocus - Big Brother als jüngstes Beispiel entfesselter Selbstdarstellung im Gefolge der Daily Talks.