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Möglichkeiten des Ausbaus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen zu Umweltökonomischen Gesamtrechnungen

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Alexandra Mette

In dem traditionellen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen werden die Beeinflussung der natürlichen Umwelt durch den Menschen und daraus resultierende gesamtwirtschaftliche Auswirkungen nicht ausreichend berücksichtigt. Die Folge ist regelmäßig eine Überschätzung der Wirtschaftskraft eines Landes. Inzwischen ist eine Vielzahl von Modellen für umweltökonomische Berichtssysteme entwickelt worden, die den umweltbezogenen Mangel der Konzeption der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen beseitigen sollen. In der Arbeit werden die Grundkonzepte insbesondere hinsichtlich ihrer statistischen Durchführbarkeit und internationalen Vergleichbarkeit untersucht. Mit Hilfe der Modelle soll letztlich eine verlässliche statistische Grundlage für eine zukunftsweisende Politik der nachhaltigen Entwicklung geschaffen werden, die ökonomische, ökologische und soziale Aspekte integriert.
Aus dem Inhalt: Kritik an der Konzeption der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und des Sozialproduktes – Sustainable Development als Leitbild der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen – Das «System of integrated Environmental and Economic Accounting» (SEFA) der Vereinten Nationen – Die «umweltökonomischen Gesamtrechnungen» (UGR) der Bundesrepublik Deutschland – Die «National Accounting Matrix including Environmental Accounts» (NAMEA) der Niederlande.