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Internationale Sitzverlegung von Kapitalgesellschaften unter besonderer Berücksichtigung des Internationalen Gesellschaftsrechts und des Steuerrechts

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Holger Dinkhoff

Die mit einer internationalen Sitzverlegung von Kapitalgesellschaften verbundenen gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Probleme werden in der Literatur meist isoliert voneinander betrachtet und sind trotz breiter wissenschaftlicher Auseinandersetzung nach wie vor ungeklärt.
Nach einer Darstellung und Analyse des derzeitigen Diskussionsstandes zu den Möglichkeiten und Folgen grenzüberschreitender Sitzverlegung aus Sicht des Internationalen Gesellschaftsrechts entwickelt der Autor einen eigenen Lösungsvorschlag.
Auf der Grundlage der gefundenen Ergebnisse werden sodann die steuerrechtlichen Folgen einer internationalen Sitzverlegung erörtert. Dabei wird insbesondere auf die Körperschaftsteuersubjektfähigkeit, die Frage nach der Bindung des Steuerrechts an das Zivilrecht, drohende Schlußbesteuerung und die Folgen einer möglicherweise entstehenden Doppelansässigkeit eingegangen.
Aus dem Inhalt: Theorien zur Bestimmung des Gesellschaftsstatuts – Sitztheorie als Schutztheorie – Identität des Verwaltungssitzes mit dem steuerrechtlichen Ort der Geschäftsleitung – Europarechtskonformität der Sitztheorie – Wertung der zugezogenen Kapitalgesellschaft als Vorgesellschaft – Körperschaftsteuersubjektfähigkeit – Bindung des Steuerrechts an das Zivilrecht? – Steuerrechtliche Folgen der zivilrechtlichen Wertungen – Schlußbesteuerung – Doppelansässigkeit – DBA.