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IuK-Technik und bürokratische Strukturen

Strukturationstheoretische Analysen von Technikgestaltungsprozessen in öffentlichen Verwaltungen

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Werner Killian

Die Informations- und Kommunikationstechnik gilt vielen auch heute noch als Instrument zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Kritische Analysen der vielfältigen Erfahrungen des Computereinsatzes in Behörden zeigen jedoch ein ganz anderes Bild: Computer haben zwar dabei geholfen, Massengeschäfte zu vereinfachen, einen grundlegenden Wandel bürokratischer Abläufe konnten sie aber nicht bewirken. In dieser Arbeit wird nach den Ursachen für diese eher ernüchternde Bilanz gefragt. Auf der Basis ausführlicher empirischer Studien kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass Technikgestaltungsprozesse in öffentlichen Verwaltungen stark von bürokratischen Strukturen geprägt sind. Die Techniknutzung erfolgt damit strukturimmanent – grundlegende auf den Technikeinsatz zurückzuführende Innovationen sind daher auch in Zukunft nicht zu erwarten.
Aus dem Inhalt: Anhand von empirischen Studien zeigt der Autor, dass die IuK-Technik als Instrument zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung vielfach überschätzt wird. Aber nicht die Technik, sondern bürokratische Strukturen, die das Handeln der Verwaltungsakteure bestimmen, sind hierfür verantwortlich.