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Neue Institutionenökonomik und politische Institutionen

Zur Anwendung der ökonomischen Theorie auf politische Institutionen und Organisationen

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Rainer Pappenheim

Die Beschäftigung mit Institutionen in der ökonomischen Theorie hat in den letzten drei Jahrzehnten einen beträchtlichen Aufschwung erfahren. Diese Arbeit überträgt Erkenntnisse aus der Neuen Institutionenökonomik – insbesondere der Theorie der Verfügungsrechte, Agency-Theorie und Transaktionskostentheorie – auf politische Institutionen und Organisationen. Schwerpunkt der Untersuchung sind parlamentarische und bürokratische Institutionen wie das Ausschusssystem des Deutschen Bundestages und die Ministerialbürokratie. Dabei wird vor allem die angelsächsische Literatur aufgearbeitet und anhand von empirischen Beispielen aus der Umwelt- und Kernenergiepolitik gezeigt, dass die Neue Institutionenökonomik geeignet ist, politische Prozesse und Strukturen zu erklären.
Aus dem Inhalt: Grundlegende Prämissen der Analyse – Institutionen und Organisationen – Neue Politische Ökonomie – Anwendung der Theorie der Verfügungsrechte, der Agency-Theorie und der Transaktionskostentheorie auf politische Institutionen – Neuer Soziologischer Institutionalismus als Gegenkonzept? – Ausblick.