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Kindertheater als «Theater der Generationen»

Pädagogische Grundlagen und empirische Befunde zum neuen Kindertheater in Deutschland

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Kirstin Hartung

In diesem Buch geht es um generationenübergreifende Praxen der Kindertheater-Avantgarde in Deutschland. Der Sinn des Paradigmawechsels hin zu einem «Theater der Generationen» wird aus einer interdisziplinären Perspektive diskutiert. Auf der Basis pädagogischer und soziologischer Deutungen des Generationenverhältnisses werden innovative künstlerische und theaterpädagogische Tendenzen des Kindertheaters vorgestellt. Pädagogische Grundbegriffe werden ausgehend von der konkreten Praxis interpretiert. Mit theaterwissenschaftlichen Methoden werden Dramen und Inszenierungen analysiert. Eine empirische Studie steht im Zentrum dieses Buches: An sechs Theatern in den neuen und alten Bundesländern hat die Autorin Interviews geführt. Sie hat die Theaterschaffenden nach ihren Haltungen zum Publikum, nach ihren Einstellungen zu Kindern und zum Wandel von Kindheit und Familie sowie gesellschaftlichem Generationenverhältnis befragt. Die Ergebnisse wurden inhaltsanalytisch ausgewertet und vergleichend analysiert.
Aus dem Inhalt: Eine pragmatisch-pädagogische Perspektive auf Kindertheater – Zur sozialen Kategorie «Generation» und zum Verhältnis von Theater und Pädagogik – Pädagogische Deutungen des Wandels von Kindheit und Familie in der BRD – Das Generationenverhältnis im neueren und neuen Kindertheater – Theaterpädagogische und künstlerische Praxen im neuen Kindertheater in Deutschland – Analyse einer Inszenierung mit explizit generationenübergreifendem Ansatz – Kindertheater als «Theater der Generationen».