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IPO-Underpricing und die Besonderheiten des Neuen Marktes

Eine ökonomische Analyse börsenrechtlicher Marktsegmentierung

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Adrian Hunger

Diese Studie analysiert das Underpricing-Phänomen am deutschen Kapitalmarkt im Kontext institutioneller Aspekte des deutschen Börsenrechts. Anhand einer empirischen Untersuchung deutscher Initial Public Offerings der Jahre 1997-1999 wird hinterfragt, worauf die Differenz zwischen Emissionspreis und erstem Börsenkurs von neuen Aktien zurückzuführen sein könnte, da der erste Börsenkurs von neuen Aktien im Mittel 43 v. H. über dem Emissionspreis liegt. Neben der Überprüfung von konventionellen Erklärungsansätzen für dieses Underpricing-Phänomen werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung insbesondere in den Kontext der vertikalen Marktsegmentierung gestellt, um zu überprüfen, ob das deutsche Börsenrecht, bzw. allgemein eine vertikale Marktsegmentierung, einen Einfluß auf die Effizienz des Kapitalmarktes hat.
Aus dem Inhalt: Grundlagen für die Beurteilung von Initial Public Offerings – Darstellung und Beurteilung konventioneller Erklärungsansätze für Underpricing – Eine empirische Untersuchung deutscher Initial Public Offerings – Ursachen für Underpricing aus konventioneller und rechtsökonomischer Sicht.