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Schiffsarztjournale der Royal Navy als medizinhistorische Quellen

Die Überseereise der Fregatte ‘Bristol’ in den Aufzeichnungen der Schiffsärzte Marcus Allen und Alexander Rattray (1871)

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Julia Blasius

Die Arbeit stützt sich auf handschriftliche Quellen aus dem Public Record Office in London. Es werden die Bordjournale von Schiffsärzten der Royal Navy ausgewertet. Die Ärzte versahen im Jahre 1871 auf einem Kriegsschiff während einer langen, in verschiedene tropische Gewässer führenden Seereise ihren Dienst. Die Journale enthalten detaillierte Fallbeschreibungen zu verschiedenen Krankheitsbildern (z.B. Tuberkulose und Gelbfieber). Die Erkrankungen an Bord und deren Behandlung werden auf den Wissensstand der damaligen Medizin bezogen. Auch die Schiffsmedizin vollzog den Abschied von der Miasmentheorie und entwickelte Vorstellungen von Bakterien als Krankheitserreger.
Aus dem Inhalt: Schiffsmedizin und Schiffsärzte – Hygiene und Arzneimittelversorgung an Bord – Krankheiten an Bord: u.a. Rheumatismus, Pocken, Erkrankungen der Haut, Venerische Infektionen, Cholera.