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Figur und Thema der Weisheit in feministischen Theologien

Ein kommentierender Forschungsbericht

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Martin Hailer

Im Alten Testament ist Weisheit eine Größe, die nahe bei Gott angesiedelt ist. Durch sie tätigt er sein Schöpfungswerk, sie spielt vor ihm, sie begegnet den Menschen. Auch die neutestamentliche Rede von Jesus Christus beruht in weiten Teilen auf weisheitlicher Metaphorik.
Feministische Theologinnen haben an diesen Motiven gearbeitet und unterschiedlichste Konsequenzen vorgeschlagen. Bislang fehlt ein Überblick über diese vielfältige Arbeit. Das Buch stellt die verschiedenen Themen dar, die von feministischen Theologinnen mit Hilfe der Weisheit neu interpretiert werden, unter anderem aus der Gotteslehre, der Christologie und nicht zuletzt der frömmigkeitlichen Praxis. Über all dies wird informiert, die wichtigsten Positionen werden diskutiert und ins Gespräch mit «herkömmlichen» theologischen Positionen gebracht.
Aus dem Inhalt: Genese feministisch-theologischer Rede von Weisheit – Motive in der Gotteslehre: u. a. Trinitätslehre, postchristliche Gottes/Göttinlehre – Feministische Weisheitschristologie – Weisheit in der Frömmigkeit – Systematische Schlußdiskussion.